Die Kunst der Champagnerherstellung
Die Herstellung der Champagnerweine
Die Weinlese : die Geburt des Champagners
Die Kunst des Kelterns in der Champagne besteht darin, die Trauben langsam
und behutsam zu pressen und den Most (=Traubensaft) in „Cuvée“ (die
ersten und hochwertigsten 2050 Liter, die beim Keltern eines Marc (4.000
kg Trauben) gewonnen werden) und „Taille“ (die letzten
500 Liter) zu trennen. Das Keltern findet sofort nach der Weinlese statt.
Schon hier ist das Wissen und Können unserer Kellermeister von ausschlaggebender Bedeutung für die spätere Qualität außergewöhnlicher „Cuvées“. (hier: Cuvée im Sinne von "Ergebnis der Assemblage").
Dank unserer beiden qualitätsgeprüften Keltern trennen wir den Traubensaft zur Herstellung der Cuvées. Diese Cuvées bilden die Basis unserer Prestigechampagner.
Nach dem Keltern lassen wir den Most 12 Stunden lang bei 10°C ruhen. Diesen Vorgang nennt man Vorklären, er dient dazu, den klaren Saft von noch vorhandenen Unreinheiten (Traubenschalen, Kernen zum Beispiel) zu trennen.
Nach dem Vorklären kann die alkoholische Gärung ohne Schwierigkeiten stattfinden. Bei diesem Prozess wird der Most durch Zugabe von ausgewählten Fermenten, zu Wein. Die erhaltenen Weine nennt man stille oder klare Weine.
Die Assemblage der Champagnerweine
Assemblage: subtile, harmonische Zusammenstellung von Weinen aus verschiedenen Rebsorten, Jahrgängen und Lagen.
Im darauf folgenden Frühling werden die verschiedenen Crus (Lagen),
die verschiedenen Rebsorten und die Reserveweine so miteinander vermählt,
dass Jahr für Jahr eine ausgewogene Komposition entsteht.
Bei Champagne Baron Albert setzt sich die Assemblage zusammen aus:
- Den Trauben der 7 Lagen (=Dörfer) des Marnetals,
- Den drei Rebsorten der Champagne : Chardonnay, Pinot Meunier et Pinot Noir,
- Reserveweinen von 1 – 4 Ernten.
Es gibt nicht eine, sondern verschiedene Assemblagen, aber jede ist einzigartig. Das spezifische Talent unserer Familie ist es, unseren Champagnern unseren Stil und Persönlichkeit aufzuprägen. Vergleichbar mit Malern und Musikern, komponieren und schaffen wir eine reiche Champagnerpalette.

Die Abfüllung
Die Abfüllung bedeutet in der Champagne das Abfüllen des Weins
(aus den Gärtanks oder Fässern) in Flaschen.
Dabei werden die Flaschen:
- mit unserer Assemblage,
- mit Hefe,
- und mit Likör (Reserveweine mit Zucker) abgefüllt.
Warum müssen in dieser Phase Hefe und Likör zugeführt
werden? Ganz einfach, weil sie die zweite alkoholische Gärung, die
sogenannte Schaumbildung ermöglichen.
Die Hefestoffe « nähren » sich vom Zucker und wandeln
ihn in Alkohol, Kohlendioxid um, dabei werden noch andere Elemente freigesetzt,
die zur Bildung der Aromen beitragen.
Da das Kohlendioxid nicht entweichen kann, bleibt es im Wein als Kohlensäure
gelöst und führt zur „Prise de Mousse“ (Schaumbildung).
Die Flasche ist hermetisch verschlossen.
Die Abfüllung bei den Champagne Baron Albert
Die Alterung : die Reifung des Champagners
Albert Baron, der Gründer des Champagners Baron Albert, hat mit
Hilfe seiner Söhne einen Kreidekeller gegraben. Nach 30 Jahren harter
Arbeit war dieser fertig gestellt.
Dieser Keller, der zur Alterung der Flaschen dient, kann bis zu 1 300
000 Flaschen fassen. Unsere Flaschen reifen 3 bis 6 Jahre im wohltuenden
Schatten unseres Kellers, der in Charly an der Marne und seiner Umgebung
einzigartig ist.
Durch diese Lagerung kann sich der Champagner entwickeln und die Aromen können sich voll entfalten.
Bei Champagne Baron Albert lagern die Jahrgangschampagner mindestens 5 Jahre, unsere « Brut »- Champagner ohne Jahrgang 3 Jahre.
Das Rütteln und Degorgieren (Abschlämmen)
Das Rütteln dient dazu, den bei der Schaumbildung entstandenen Hefesatz
zu entfernen. Dazu muss dieser durch das Rütteln allmählich
in den Flaschenhals befördert werden um ihn dann, nachdem die Hefe
im Flaschenhals zu einem Pfropf gefroren ist, beim Degorgieren auszustoßen.
Der Rüttelvorgang geschieht mittels « Gyropaletten“ (große
würfelförmige Drahtkäfige, die elektrisch angetrieben und
elektronisch gesteuert werden).
Beim Degorgieren wird die Flasche geöffnet, damit der Hefesatz durch
den Überdruck aus dem Flaschenhals schießt.
Der nächste Arbeitsvorgang ist die sogenannte Dosage: der Flüssigkeitsverlust
wird durch Auffüllen mit dem Dosagelikör (aus Reserveweinen
und Rohrzucker) ausgeglichen.
Abschließend wird die Flasche verkorkt und mit einem Drahtkörbchen
verschlossen.
Die Etikettierung

Die Etikettierung Ihres Lieblingschampagners wird ungefähr einen
Monat nach dem Degorgieren vorgenommen.
Zu diesem Zeitpunkt hat unser
Champagner seine optimale Reife erreicht: Ihre werten Gäste werden
ihn schätzen.